Das Sicherheitsunternehmen FireEye hat eine gefährliche Zero-Day-Lücke im Adobe Flash Player entdeckt. Angreifer nutzen sie aus, indem sie E-Mails mit Links zu kompromittierten Servern verschicken. Dort lauert Malware, die über die Lücke in Computersysteme eindringen und die Kontrolle übernehmen kann. Adobe hat bereits reagiert und aktualisierte Versionen seiner Software bereitgestellt, die die Bedrohung beseitigen.
Aktuell soll es Angriffe auf Windows-7-Computer geben, deren Nutzer Microsofts Internet Explorer verwenden. Bei Rechnern, die mit dem veralteten Windows XP betrieben werden, ist Mozillas Browser Firefox das Angriffsziel. Da jedoch grundsätzlich alle Windows-Versionen sowie Linux- und OS-X-Systeme betroffen sind, ruft Adobe alle Nutzer auf, den Flash Player zu aktualisieren. Googles Chrome-Browser erhält das Update automatisch, ebenso der Internet Explorer unter Windows 8. Alle anderen Nutzer können eine Support-Seite von Adobe besuchen und überprüfen, ob sie bereits eine dort aufgelistete sichere Browser-Version haben. Ist dies nicht der Fall, können sie im Player Download Center die aktuelle Version herunterladen.

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