Montag, 6. Juli 2015

Nicht jeder erhält Windows 10 sofort


Microsoft arbeitet unter Hochdruck an der Fertigstellung von Windows 10, derzeit veröffentlicht das Unternehmen fast täglich neue Vorschau-Versionen mit Fehlerbehebungen und Detailverbesserungen. Aktuell gibt's den Build 10162, der laut Windows-Beta-Chef Gabriel Aul von der Zuverlässigkeit über die Akku-Laufzeit bis hin zur Kompatibilität die bisher beste Preview des Betriebssystems ist.

Alles läuft also offenbar planmäßig und Microsoft kann Details bekannt geben, wie weltweit Computer, auf denen Windows 7 oder 8.1 läuft, das neue Betriebssystem ab dem 29. Juli erhalten werden. Windows-Chef Terry Myerson schreibt in einem Blogeintrag, das Upgrade werde nicht für alle berechtigten Computer gleichzeitig zur Verfügung stehen. Millionen Nutzer hätten Windows 10 bereits für ihre Computer reserviert, und um die große Nachfrage bewältigen zu können, werde das Upgrade in Wellen verteilt, erklärt Myerson. Microsoft will so unter anderem verhindern, dass Nutzer beim Download durch zu lange Wartezeiten oder gar Abbrüche gefrustet werden.

Insider bevorzugt

Die Ersten, die sich am 29. Juli über das fertige Windows 10 (Home und Pro) freuen dürfen, sind die rund 5 Millionen Nutzer, die an Microsofts Insider-Programm teilnehmen. Das ist nur fair, schließlich haben die meisten von ihnen auch schon wackelige Versionen getestet und bei der Entwicklung durch ihr Feedback geholfen. Alle anderen Nutzer mit Reservierungen müssen sich gedulden, bis sie die Upgrade-Information auf dem Bildschirm sehen.

Wie groß die Wellen sind, ob frühe Reservierungen bevorzugt werden und wann die gestaffelten Aktualisierungen abgeschlossen sein sollen, verrät Myerson noch nicht. Man werde langsam aufstocken, das Feedback auswerten und den Prozess entsprechend anpassen. Der Microsoft-Manager betont erneut, dass Windows-10-Geräte auch in Zukunft permanent mit neuen Funktionen und Sicherheits-Updates versorgt werden.

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